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2×06 – Das Habitat

Bisher bei The Archive: 2024 startet Astronaut Jefferson Miller in eine Weltraummission, von der er erst 50 Jahre später zurückkehren wird. Ein Jahr später bricht in London eine mysteriöse Seuche aus, deren Eindämmung fehlschlägt. Im Jahr 2033 soll ein Konvoi Elite-Wissenschaftler in eine Arche nahe London bringen, doch der Konvoi wird überfallen und sie kommen nie an.

2041: Sabina streift durch die engen Gassen zwischen den verlassenen Häusern. Ihre Hände gleiten durch die aufgetürmten Müllberge, die pilzüberwucherten Abfälle, das Ungeziefer, welches ihr mit jedem Biss das Virus verpassen könnte. Zwar hat Sabina von Natur aus einen genetischen Schutz, aber kein Mensch ist hundertprozentig vor der Seuche sicher. Sie schreckt nur leicht zurück, als sie unter zwei aufgerissenen Müllsäcken eine halbverweste Leiche entdeckt. Sabina erinnert sich nur dunkel an die Zeiten, die nicht von Tod und Verderben geprägt waren. Sie späht durch das Fenster des Hauses und schlägt dann mit dem Ellenbogen das Glas ein. Nichts essbares findet sich in der Wohnung, aber Sabina packt die saubere Kleidung aus den Schränken in ihren Rucksack. Auf dem Nachttisch stößt sie auf eine Mappe, die ihre Neugierde weckt: Es sind Unterlagen über das Projekt „Noah“, die als streng geheim markiert und nur für Prof. Edward Carstens, offenbar den Bewohner des Hauses, bestimmt sind.

Wilfred schreckt hoch als Sabina die Tür zum Gemeinschaftsraum aufreißt. „Die Schweine haben ne Arche gebaut und lassen uns im Dreck verrotten“ ruft sie in den Raum und berichtet dann von der Arche, in die Carstens und weitere Eliten offenbar schon vor acht Jahren gebracht wurden. Wilfred schaut sich die Unterlagen an und schickt dann seine Informanten los, den Standort der Arche ausfindig zu machen.

Es dauert drei Wochen, bis Wilfred und Sabina die Nachricht bekommen, die sie erhofft haben: Einer von Wilfreds Leuten hat in den Ruinen des Cibtrex Instituts Unterlagen über den Standort der Archen gefunden. Die „Arche 4“ wurde nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt tief in massiven Fels gebaut. Wilfred schickt Meldung aus, dass sich alle Mitglieder des Clans sammeln sollen und sämtliche Vorräte an Waffen und Sprengstoff mit sich bringen sollen. Wenige Tage später ziehen sie los. Rund 60 Menschen, die unter Wilfreds Führung das Viertel kontrollierten, aufgeteilt in mehrere Trucks, die wohl niemandem mehr gehören. Die Fahrt dauert mehrere Stunden, vor allem da die Karten, die Wilfred bekommen hat, keine verlässlichen Informationen über den Weg bieten. Schließlich gelangen sie zu einem Militärgebiet, das komplett verlassen ist. Niemand hält Wilfred auf, als er mit dem Truck den Stacheldrahtzaun durchbricht. Als sie von massiven Stahltüren, die direkt in den Berg führen, aufgehalten werden, sind die Sprengstoffspezialisten gefragt. Auch diese sind erfolgreich als es in einer gewaltigen Explosion die Tür aus dem Berg schlägt. Drinnen erwartet sie ein Gewirr aus Gängen. Menschenleer, aber die Kontrollmonitore zeigen, dass die Systeme der Arche tadellos funktionieren. Schließlich entdeckt Sabina ein großes Tor, der Eingang zum Habitat der Arche. Es gelingt ihnen, das Tor zu öffnen und ehrfürchtig schreitet Sabina in eine neue Welt. Eine künstliche Sonne steht hoch unter dem Gewölbe, Wasser plätschert und überall wachsen Bäume und Pflanzen. Dann bemerkt Sabina die Stille jenseits der Geräusche der Natur und realisiert, dass dieser Ort niemals von Menschen bewohnt wurde.

Jefferson scrollt noch einmal durch die Tagebuchaufzeichnungen Sabinas. Tatsächlich: Dort sind die GPS-Koordinaten der „Arche 4“ angegeben.

Ende der 2. Staffel

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