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1×02 – Cookies

Bisher bei Sharkington: Königssohn Ezra soll seine Dauerfreundin Dharma Marie heiraten, doch die geht ihm zunehmend auf die Nerven. Bei einem nächtlichen Ausflug in das von den Menschen zurückgelassene Verbotene Areal verliert er auch noch den Verlobungsreifen, entdeckt dafür auf einem Überwachungsbildschirm aber das hübscheste Mädchen, das er je sah: Mercedes Skatewell.

Ezra hat einen Plan ausgeheckt, wie er Mercedes für sich gewinnen kann. Er geht mit Sergej und Corny auf einen Jagdausflug und zieht dann mit der gesammelten Beute von allen dreien zurück in die Stadt, wo er vor ihrer Haustür alles an die Armen verteilen wird. Und dann spricht er sie an. Und da sein Vater immer noch ziemlich sauer auf ihn ist, ist es auch eine gute Gelegenheit, von zuhause wegzukommen.

Es zieht die drei in eine Höhlenlagune außerhalb der Stadt, von wo Ezra schon oft Fotographien von riesigen Sardinenschwärmen gesehen hat. Als sie ankommen herrscht jedoch Ernüchterung vor: Weit und breit sind keine Fische zu sehen. Schließlich ist gerade Winter und die Sardinen sind gen Süden geschwommen. Aus den Steinritzen und Schlammböden sammeln Ezra und Sergej immerhin ein paar Krebse zusammen, wovon Sergej die Hälfte direkt vespeist. Corny hat indessen im Camp über einem alten Lavaschlot Seaweed-Cookies gebacken, die sie abends gemeinsam am Lagerfeuer verputzen, um Kräfte für die zweite Jagdrunde zu sammeln. Ezra fühlt sich jedoch schnell ganz anders, noch mehr anders als es sonst bei Cornys Keksen der Fall ist, und fragt, was er in den Teig gemischt habe. Corny erzählt, dass er das Kraut aus einem Garten des Verbotenen Areal mitgebracht habe. Dann kippt er von seinem Stein und pennt sofort ein. Ezra und Sergej folgen ihm binnen Sekunden.

Ezra hat verstörende Träume. Eine Bar. Go-Go-Girls. Eine Gruppe Nerds sitzt in einer Ecke. Einer schreibt wirre Formeln an die Tafel. Plötzlich steht Sergej bei ihnen. Sie lachen ihn aus. Sergej übergibt sich. Dharma Marie erscheint durch den Vorhang. Sie geht auf Corny zu. Lächelt ihn an. Beginnt einen Lapdance. Corny ergeift Panik. Er rennt aus der Bar und dabei Ezra über den Haufen. Ezra wacht auf.

Ezras fühlt sich ziemlich benommen und weckt mühsam die anderen. Verkatert sitzen sie ums Lavafeuer herum. Ezra denkt, dass sie die Jagd lieber abblasen sollten. Die anderen stimmen zu. Plötzlich merkt Ezra, dass niemand von ihnen den Mund bewegt – sie lesen gegenseitig ihre Gedanken! Corny meint, das müsse am Seaweed liegen – irgendwas über Veränderung der Hirnwellen habe im Garten auf einem Warnhinweis gestanden. Ezra erkennt, dass er gar nicht den großen Samariter spielen muss. Er kann nun einfach Mercedes‘ Gedanken lesen, um zu wissen, wie er ihr sie beeindrucken kann. Die drei packen zusammen und machen sich auf den Weg zurück in die Stadt.

Ezra steht vor der Wohnungstür von Mercedes Skatewell und lauscht. Er hört Gedankenfetzen, ihre Stimme erscheint ihm geradezu vertraut. Sie scheint schlechte Laune zu haben, wurde alleine gelassen an diesem Tag. Ihr Geburtstag. Ezra kann sein Glück kaum fassen und schwimmt sofort Richtung Marktplatz. Ein großer Blumenstrauß und er wird ihr Herz im Sturm erobern. Geld hat Ezra natürlich mal wieder keines dabei, er lässt auf Kosten seines Vaters anschreiben.

Nervös klopft Ezra leise an der Tür. „Einen Moment, ich bin sofort da!“ ertönt eine süße Stimme von innen. Ezra merkt, dass etwas nicht stimmt, es ist nicht die Stimme aus den Gedanken. Er kannte die Stimme aus den Gedanken. Dann ist es zu spät die Tür öffnet sich, Mercedes steht vor ihm. Und hinter ihr: Dharma Marie. „Ezra!“ ruft sie freudestrahlend aus, drängelt sich an der hübschen Mercedes vorbei und gibt Ezra einen Kuss. „Ich dachte schon, du hättest meinen Geburtstag vergessen. Woher wusstest du, dass ich bei Dessie bin?“. Ezra wird kotzübel. Er übergibt sich auf Mercedes‘ Fußmatte. Dharma entschuldigt sich und bringt ihn nach hause.

Nach einigen Stunden Schlaf erwacht Ezra wieder. Dharma sitzt bei ihm. Sein Kopf ist still, die Wirkung des Seaweeds hat nachgelassen, er kann ihre Gedanken nicht mehr lesen.

Lavafeuer. Ich wette, ich hab mich damals gefeiert dafür.

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