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1×06 – Experte für nationale Strategie

Viviette schiebt den Stapel mit der Klageschrift von Rufus Zaccharias Mueller ins Meer und geht zum Familiendinner. Die Stimmung ist gereizt. Harry Donald ärgert sich über die unnötigen Ausgaben für das Landwirtschaftslabor, Sarah macht sich Sorgen, da es in der Region immer häufiger zu militärischen Konflikten zwischen den USA und abtrünnigen kubanischen Milizen in der Gegend kommt. Sie bittet, Mangostan militärisch aufzurüsten, um der Familie den nötigen Schutz bieten zu können, aber Harry will sich aus Kriegen lieber raushalten.

Im Unterdeck begegnet Harry Jr. unerwartet einem verdreckten Mann, der über ein Schlauchboot auf die Insel gelangt ist und um Asyl bittet. Harry versteht nicht, wieso jemand ausgerechnet auf Mangostan leben wolle und bietet schließlich einen Tausch an: er bekommt das Schlauchboot und der Flüchtling kann dafür bleiben. Überglücklich stimmt der zu und verkriecht sich in den Katakomben der Plattform.

Eine Megafon weckt Harry Donald Kablincky aus dem Schlaf. Es ist Captain Barrack O. J. Hunter, der an Deck eines Marinekreuzers steht und die Herausgabe eines kubanischen Terroristen verlangt. Harry hat keine Ahnung, worum es geht, da kommt Viviette angerannt: Ein Fremder treibt sich in der Speisekammer herum! Schnell wird der Mann von Sarah und Eric festgesetzt und gesteht, ein amerikanisches Militärflugzeug abgeschossen zu haben. Eric will ihn direkt ausliefern, Sarah lieber sofort erschießen, aber Harry will auf keinen Fall Barrack Hunter gegenüber klein beigeben und gewährt Asyl. Außerdem befiehlt er Rudy, eine Diffamierungskampagne gegen Hunter zu starten. Kurz darauf gehen im Internet die ersten Gerüchte um, Barrack O. J. Hunter habe etwas mit dem Fall O. J. Simpson zu tun gehabt.

Harry installiert Eric als „Experten für die nationale Strategie Mangostans“ und betraut ihm mit dem Fall. Schnell kommt diesem eine besonders gewinnbringende Idee: Harry soll mit Kuba verhandeln und eine Prämie für die Abschiebung des Flüchtlings verlangen. Dort ist man von der politischen Erpressung überhaupt nicht erfreut, zumal Harrys Forderungen im Laufe des Gesprächs immer höher werden bis er schließlich 100 Milliarden Mango-Dollar verlangt. So viele sind erstens gar nicht im Umlauf und zweitens weiß der kubanische Verhandler nicht einmal von dieser Pseudowährung.

Alarmiert von Harrys Kontakten nach Kuba und der Diffamierungskampagne stellt Hunter ein Ultimatum von zehn Minuten zur Rausgabe des Terroristen oder er werde die Bohrinsel stürmen. Sarah lacht ihn aus und beordert Eric und Olga in die Geschütztürme der Insel. Doch Hunter hat ein As im Ärmel: Harry Jr., der in einem Schlauchboot auf dem Meer treibend aufgegriffen wurde. Er stellt ihn als Schutzschild vor sich und bedroht ihn mit seiner Pistole. Sofort stimmt Sarah einem Gefangenenaustausch zu.

Kurz darauf muss Hunter abziehen. Viviette hat Bilder von der Szene verbreitet, die in den USA gar nicht gut ankommen.

Sarah lässt die Insel aufrüsten. Ein Trupp aus sechs kubanischen Elitesöldnern wird fortan rund um die Uhr die Geschütztürme besetzen und das ehemalige Landwirtschaftslabor wird in ein Gefängnis umgebaut.

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