1×05 – Chamber of Horrors

Bisher bei Camera Obscura: Mit der finanziellen Hilfe von Erwin Wiseman hat Walter Chappell das von seinem Vater geerbte Obscura Theatre restauriert und will selber in die Filmproduktion einsteigen.

Die Dreharbeiten an „The Adventures of Future Ranger“ gehen voran. Walter hat den Nachwuchs-Regisseur Clint Neville für das Projekt begeistern können, den er während seiner Zeit an der Universität kennen gelernt hatte und der sogar Kontakte zu ein paar erfahrenen Theaterdarstellern hat. Neville gerät für Walters Geschmack allerdings viel zu oft mit Erwin Wiseman aneinander, wenn es um Änderungen am Skript geht, mit dem Neville nicht glücklich ist. Doch im Vertrag, den Wiseman mit dem Comiczeichner schloss, steht, dass keine deutlichen Änderungen zulässig sind.

Während Wiseman mit dem Schnitt der neuen Szenen beschäftigt ist, geht Walter durch die Finanzen des Obscura Theatre. Ohne die Zuschüsse von Wiseman würde das Obscura nicht überleben. Dank der zwar sinnlosen, aber publikumsträchtigen 4D-Technik mit Wasserspritzern und Nebeleffekten ist das Phantom Filmtheater gerade viel angesagter im Stadtviertel. Das Obscura braucht dringend mehr Aufmerksamkeit und darauf, dass das Serial fertig wird, kann Walter nicht warten. Er beschließt, aus den ersten Szenen einen Trailer zu erstellen, der die neue Tontechnik im Obscura eindrucksvoll unter Beweis stellen soll. Damit ist auch Wiseman einverstanden.

Der große Tag ist da und Walter sitzt ausnahmsweise einmal anstelle von Bonnie selbst im Kassenhäuschen. Es läuft der Western „Wind of the Wild“ und im Vorfilm groß angekündigt ein Sneak Peak auf den „Future Ranger“. Die Werbung hat gewirkt, deutlich mehr Leute als sonst stehen vor dem Kino an.

Nachdem Walter zufrieden aus seinem Büro zurück kehrt, wo er die Einnahmen gut verschlossen hat, fliegt die Tür des Vorführsaals auf, eine junge Frau rennt mit blassem Gesicht heraus, entsetzte Schreie sind aus dem Saal zu hören. Walter eilt in den Saal, wo unter vielen Zuschauern Panik herrscht. Einige halten sich die Ohren, andere die Augen zu. Eine gruselige Fratze ist auf der Leinwand zu sehen, Flüsterlaute dringen aus der Anlage im Vorführraum. Dann ist die Filmrolle mit dem Teaser zuende. Walter fragt einen ruhig sitzenden älteren Mann, was geschehen sei und dieser erklärt ihm, dass der Future Ranger wohl zu gruselig für einige zartbesaitete Menschen sei.

Walter gerät in Streit mit Neville. Statt Menschen zu begeistern hat das Filmmaterial sie schockiert. Neville weist die Vorwürfe von sich. Die Szenen, die Walter beschreibt stünden nicht im Script und habe er auch nicht gefilmt. Wiseman meint, dass es offenbar beim Kopieren einen Fehler gegeben habe, sodass sich mehrere Szenen überlagerten. Er verspricht, das in Ordnung zu bringen im finalen Schnitt der ersten Folge.

Walter plagen Zweifel, als er zu Besuch in seinem Elternhaus ist. Er gerät immer mehr ins Hintertreffen gegenüber Maurice, das Obscura in Verruf und das Schicksal scheint ihm nicht wohlgesonnen. Es wird gar gemunkelt, es läge auf Fluch auf dem ehemaligen Theater. Im Arbeitszimmer seines verstorbenen Vaters Edward lässt sich Walter inspirieren als er plötzlich ein Bündel Briefe hinter den Büchern findet. Sie sind von Edward an Ann gerichtet und beschreiben eine Expedition auf indianisches Gebiet. Datiert sind sie auf die Zeit kurz vor Edwards Tod.

Während Wiseman am Set steht und die Dreharbeiten beaufsichtigt, schleicht sich Bonnie ins Labor des Obscura. Sie nimmt die Filmaufnahmen und schaut sie sich am Leuchtbrett durch. Dann schneidet sie einige Bilder heraus und nimmt sie mit.

Walter fragt Ann nach der Expedition, von der er überhaupt nichts wusste. Ann zögert lange, ihr Blick ist sehr traurig. Dann sagt sie Walter, dass es Edwards letzte Reise vor seinem Tod war. Er war laut eigenen Aussagen einer großen Sensation auf der Spur. Auf dieser Expedition starb Edward, aber es war kein Unfall, wie Ann bisher behauptet hatte. Es war Mord.

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