1×03 – Panther Boy

Bisher bei Camera Obscura: Mit der finanziellen Hilfe von Erwin Wiseman hat Walter Chappell das von seinem Vater geerbte Obscura Theatre restauriert und will selber in die Filmproduktion einsteigen. Erzkonkurrent Maurice Chapman wehrt sich mit neuer Technik im Phantom Filmtheater. Nach der Ankündigung finden Walter und Wiseman das Labor des Obscura verwüstet vor.

Noch während die Polizei auf dem Weg ist, durchforstet Walter, was im Labor übrig geblieben ist. Die Chemikalien, die Filmträger, alles ist entweder gestohlen oder zerstört worden. Selbst die Wassertonne ist verschwunden. Wiseman ist vollkommen hysterisch und muss von Bonnie erst einmal beruhigt werden. Dann trifft der Inspektor ein und nimmt den Fall auf, macht aber keine großen Hoffnungen auf Aufklärung.

Während Wiseman damit beschäftigt ist, das Inventar des Labors zu ersetzen und die Zugänge besser zu sichern, ist Walter unterwegs, einen richtungsweisenden Coup für die Filmproduktion zu sichern. Er trifft sich mit dem Cartoon-Zeichner Vernon Bennett, um die Adaptionsrechte an dessen Comic-Figur Panther Boy zu sichern. Bennett findet die Idee, seine Figur in einem Kino-Serial umzusetzen hochinteressiert und kündigt an, sich in Kürze mit einer Antwort zurückzumelden.

Wiseman hat das Labor neu bestückt soweit die Materialien direkt verfügbar waren. Er fährt gerade mit einem gemieteten Transporter vor, als Walter zurückkehrt, und begibt sich sofort wieder an die Weiterentwicklung des Filmmaterials. Walter kann Fortschritte bei den Tonaufnahmen verzeichnen, auch wenn die Qualität noch nicht viel verständlichen Dialog ermöglicht, teilweise überlagern sich sogar ganze Sätze und werden dadurch komplett unverständlich.

Als Walter und Wiseman zur groß angekündigten Premiere des 4D-Filmes im Phantom aufbrechen wollen, um in Erfahrung zu bringen, was die Konkurrenz dort präsentiert, bekommt Walter eine Nachricht von Bennett, der sich noch einmal treffen will. Diesmal nimmt Walter auch Wiseman mit, der meint, sich mehr in die kreativen Entscheidungen einbinden zu wollen. Stattdessen geht nun Bonnie in die Vorstellung im Phantom.

Bennett berichtet Walter, dass ein weiterer Interessent gemeldet habe: Maurice Chapman. Doch Walter will sich von diesem nicht ausstechen lassen und geht finanziell an die Schmerzgrenze, um die Rechte zu bekommen. Bennett behält sich aber vor, erst noch einmal mit Maurice zu sprechen, doch Walter ist sich sicher, dass dessen Limit erreicht ist, zumal er nicht glaubt, dass Maurice überhaupt eigene Filme produzieren will.

Im Phantom erlebt Bonnie die Vorführung von „The Seahawks of Bermuda“, ein eher mittelmäßiger Mix aus Abenteuer und Horrorfilm, den Maurice offenbar günstig erworben hat. Der Ton knistert bedenklich und die 4D-Effekte bestehen gerade einmal aus einem Schwall Wasserspritzer, die Bonnie während einer Szene auf wilder See ins Gesicht bekommt und ihr erst einmal einen Hustenanfall bescheren. Die meisten Zuschauer scheinen jedoch begeistert.

Einige Tage später bekommt Walter Post von Bennett, der seine Absage bedauert, aber er habe sich für einen anderen Interessenten entschieden. Als Walter konsterniert feststellt, dass sie wieder am Anfang seien, zieht Wiseman ein Comicheft aus seiner Tasche: „The Adentures of Future Ranger“. Die Rechte habe er bei einem aufstrebenden Künstler erworben. Walter blättert es durch, er ist nicht begeistert, aber für das erste Serial muss es reichen.

In einem Wolkenkratzer in der Stadt sitzt John Henderson an seinem üppig verzierten Schreibtisch. Er hat den Vertrag vor sich, der die Rechte an Panther Boy an das Mirage Studio überschreibt, und legt ihn zur Seite, auf das Empfehlungsschreiben, das ihm diesen Comic empfahl. Unterschrieben von Erwin Wiseman.

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