2×02 – The Ascent

Bisher bei Lurid Blue: Chet, guter Freund ihres verstorbenen Vaters, unterrichtet Linda, dass Maggie Carlson eine auf Absorzit basierende Waffe an das Militär verkaufen will. Zusammen mit ihrer Tochter Kitty machen sie sich auf den Weg nach Kansas City und dringen in den Hauptsitz von „Carlson Biotech“ ein, um die Demonstration der Waffe zu verhindern.

Blaues Leuchten und elektrisches Knistern erfüllt den ganzen Raum, dann ist es schlagartig wieder dunkel und still. Linda, Chet und Kitty stehen völlig allein neben der Leiche des Pförtners im Foyer. Linda reißt dem Pförtner seine Schlüsselkarte vom Hals und Chet geht zur Wegweisertafel: sie müssen in den 34. Stock. Plötzlich drehen sich alle Kameras im Raum in seine Richtung – sie wurden entdeckt. Alle Lichter gehen an, Alarmsirenen ertönen, sämtliche Kontrollen im Pförtnerhäuschen beginnen zu leuchten, Bildschirme schalten sich ein und die Drehkreuze an der Eingangskontrolle beginnen sich allesamt zu drehen. Chet und Linda sprinten mit Kitty zur Rückwand, zielen mit ihren Gewehren Richtung Eingangstür, Kitty zieht ein Messer aus ihrem Stiefel. Aber außer dem immer lauter werdenden Geräusch der Drehkreuze ist nicht zu hören oder zu sehen. Dann bricht die Hölle los. Deckenleuchten explodieren in blauen Blitzen, Glassplitter fliegen durch die Luft, ein Drehkreuz nach dem anderen reißt aus seiner Verankerung, fliegt als rotierendes Geschoss durch den Raum und fräst sich in der Nähe der Drei in die Wand. Blaue Laser aus den Kameras nehmen die Eindringlinge ins Visier als Chet die Tür zum Treppenhaus aufschießt. Alle drei springen hindurch kurz bevor Kugelblitze durch den Raum rollen und alles in Brand stecken.

Sie haben es gerade einmal zehn Stockwerke nach oben geschafft, als Chet ein surrendes Geräusch hört: Drohnen steigen das Treppenhaus empor. Chet gelingt es, sie abzuschießen, aber ein ganzer Schwarm neuer Drohnen kommt hinterher. Nach wenigen Stockwerke haben die Drohnen sie eingeholt, sodass sie in die Etage flüchten müssen, wo sie in einem Lounge-Bereich landen. Linda und Chet bauen Barrikaden aus Möbeln und schießen von dort eine Drohne nach der anderen aus der Luft während Kitty in der Bar Molotow-Cocktails baut und damit das Treppenhaus in Brand setzt.

Die Drohnen hinter sich gelassen, müssen sie ins Service-Treppenhaus ausweichen, doch das endet im 20. Stock vor verschlossener Stahltür. Chet schraubt einen Luftschacht auf und Linda hievt Kitty hinein. Sie kriecht über einige Lagerräume und gelangt dann über ein Küche. Kitty zieht ihre Hose herunter und pinkelt durch das Gitter in die köchelnden Töpfe bis der Koch darauf aufmerksam wird und sich dem Gitter zuwendet. Nach ein paar Minuten öffnet sich die Tür vor Linda. Kitty übergibt ihr grinsend eine neue Schlüsselkarte und einen Elektroschocker und putzt sich ihre blutigen Hände an der Kleidung ab. Linda wuschelt ihr durch die Haare.

Im 31. Stock schließlich entscheidet Chet, dass sie sich verbarrikadieren bis Maggie eintrifft. Sie werde sich ihren großen Auftritt trotz des Einbruchs kaum nehmen lassen. Linda haut sich hinter ein paar Kisten und schläft direkt ein während Chet wacht.

Am Nachmittag geht es weiter. Chet hat ein weiteres Service-Treppenhaus gefunden, das in den obersten Stock führt. Sie schleichen sich nach oben bis sie eine Halle mit einer großen Tür entdecken, über der „Tech Saloon“ geschrieben steht, in den gerade die letzten Gäste einchecken. Chet will strategisch vorgehen, aber Linda zieht einfach zwei automatische Gewehre und beginnt auf die Wachen zu schießen, die ihrerseits mit Laserwaffen zurückschießen, aber das Überraschungsmoment ist auf Lindas Seite. Sie stürmt in den Saal, wo Maggie Carlson auf einer Bühne steht und einen Kanister mit blau glühender Flüssigkeit emporhält. Linda richtet ihr Gewehr auf Maggie, schreit, dass Hyperjuiz Absorzit sei, instabil und die Welt vernichten werde. Unruhe breitet sich aus. Als ein erster Militär seine Waffe zieht bricht Chaos aus, jeder richtet eine Waffe auf jeden. Maggie wirft den Kanister in die Luft und während Dutzende Schüsse ihn durchsieben rennt sie mit ein paar Mitarbeitern aus dem Saal. Blaue Flüssigkeit spritzt aus dem Kanister, Blitze zucken, alle elektrischen Anlagen im Saal drehen durch, Schüsse lösen sich, Anlagen explodieren, Jalosien schlagen die Fenster ein und Linda sieht gerade noch, wie sich die Aufzugtür hinter Maggie schließt.

Hyperjuiz hieß ursprünglich Indigorit. Das ist nah an Absorzit und hat einen Blauton im Namen. Klang aber zu langweilig und unpulpig – könnte genauso gut irgendein Mineral sein (tatsächlich gibt es ein Mineral namens „Indigolith“). Da es diesmal vor allem um Energie gehen sollte, wurde zunächst Energot raus, was immer noch zu trocken klang. Im nächsten Anlauf wurde es trashiger, nun hieß die Substanz Powerjuice. Da das noch nicht hip genug war, wurde daraus zunächst Powwerjuice, was aber einfach kacke aussah, sodass ich es stattdessen eine weitere Variante versuchte: Powerjuiz. Und um nochmal schön auf Pulp-Level 9000 zu drehen, wurde aus Powerjuiz schließlich Hyperjuiz, das nun wirklich den übelsten B-Movie-Trashern würdig ist.

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