1×03 – Eine haarige Angelegenheit

Bisher bei Sharkington: Königssohn Ezra soll seine Dauerfreundin Dharma Marie heiraten, doch die geht ihm zunehmend auf die Nerven. Bei einem nächtlichen Ausflug in das von den Menschen zurückgelassene Verbotene Areal verliert er auch noch den Verlobungsreifen, entdeckt dafür auf einem Überwachungsbildschirm aber das hübscheste Mädchen, das er je sah: Mercedes Skatewell.

James Caesar will die Verlobung von Ezra und Dharma Marie endlich weiter forcieren, denn das Königreich braucht dringend neue Geldquellen. Daher findet ein großes Festessen statt, zu dem der ganze Hammerton-Clan eingeladen ist. Und natürlich ist auch Ezra dazu verdonnert, zu kommen.

Ezra möchte die Verlobung allerdings möglichst ein für allemal verhindern und plant, sich so zu verhalten, dass er als Schwiegersohn endgültig durchfällt. Dazu wäre es natürlich super, wenn er immer noch Gedanken lesen könnte. Corny überrascht ihn mit der Aussage, dass das gar kein Problem sei, sie müssten einfach mehr von dem mysteriösen Seaweed holen, indem sie durch den geheimen Tunnel im alten Haus vor der Stadt in das Verbotene Areal einsteigen. Von diesem Weg wussten Ezra und Sergej noch gar nichts.

In der Nacht vor der Feier stehlen sich die drei davon und verschwinden durch die im Schlamm versteckte Tür im Boden des Hauses. Corny führt sie in Richtung Garten, wirkt aber immer mehr orientierungslos und entwickelt zu allem Überfluss auch noch Verfolgungswahn. Den Garten finden sie nicht mehr, dafür stoßen sie in einem über und über mit haarigen Korallen bewachsenen Raum auf einen Schrank mit allerlei bereits geernteten Kräutern. Unter denen findet Corny das verwendete Seaweed wieder. Er ist sich fast sicher.

Während sie das weitere Areal erkunden prallt Ezra gegen das Klo, in dem Sergej den Verlobungsreifen verloren hat. Es hat kein Abflussrohr und sieht von innen viel tiefer aus als von außen. Ezra fasst seinen Mut zusammen und greift heran, bekommt etwas zu fassen und zieht es heraus. Es ist ein prunkvoll verzierter Kerzenhalter. Ezra blickt gen Wasseroberfläche. Das einfallende Sonnenlicht verrät ihm, dass er schleunigst zurück muss. Er schluckt die Kräuter und verabschiedet sich.

Corny und Sergej gleiten durch einige Gänge und bleiben vor einer großen, gut gesicherten Glastür stehen. Dahinter können sie gigantische Maschinen erkennen wie sie sie noch nie im Leben gesehen haben. Erneut glaubt Corny einen Schatten gesehen zu haben. Und diesmal hat auch Sergej das Gefühl, dass sie jemand beobachtet.

Gerade noch rechtzeitig kommt Ezra beim großen Festessen an, Vater James begrüßt ihn eher unfreundlich: „Ezra James! Wie siehst du denn bloß aus? Du hast fünf Minuten, bring dich in Ordnung!“. Im Bad angekommen erblickt Ezra im Spiegel tatsächlich das Gesicht eines Penners: Er trägt einen ungepflegten Sieben-Tage-Bart. Zehn Minuten zu spät erscheint Ezra beim Dinner und muss natürlich neben Dharma Marie Platz nehmen – ihre Gedanken kann er nicht lesen. Aber das will er auch lieber nicht. James hält eine Rede über die gemeinsame Zukunft der Familien. Kaum ist er fertig, zetert Dharma schon wieder rum, beschwert sich, dass Ezra sich gar nicht rasiert habe.

Corny und Sergej haben sich komplett verirrt, als sie erneut den unheimlichen Schatten sehen. Diesmal zischt Sergej los, sein Tigerhai-Blut rauscht im Jagdmodus und eine halbe Minute später hat er den Spion: Einen kleinen Hai-Jungen. Sein Name ist Furkan.

Ezra hat sich mittlerweile dauerhaft im Bad eingeschlossen. Seine Haare schießen geradezu aus den Poren, offenbar hat er Haarwuchsmittel zu sich genommen. Für Mutter Cleopatra kann es sich nur um eine allergische Reaktion handeln, sie macht den Koch verantwortlich. Der sagt, dass er die Schnauze voll hat, da James ihn wohl nicht einmal bezahlen kann. Das Essen endet im Eklat, Dharmas Vater Gaius wirft James offen vor, nur hinter der Mitgift seiner Tochter her zu sein.

Furkan führt Corny und Sergej zurück zum Ausgang. Er selbst traut sich nicht heraus. Seit er denken kann lebt er alleine im Areal. Sie sind die ersten Haie, mit denen er jemals sprach.

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