5×03 – Leistungsschutzrecht

Bisher bei The Channel: Investor Mark Schawaski hat den Channel übernommen und großzügige Investitionen versprochen. Gerrit weilt indessen in Australien im Camp der Reality-Show „Sahara Queens“.

Als temporärer Geschäftsführer des Channels arbeitet sich Lukas durch Gerrits erstaunlich gut sortierte Unterlagen, um noch Budget für die neuesten Planungen aufzutreiben, doch der Channel scheint tatsächlich weiterhin am Rand der Pleite zu stehen. Investor Schawaski muss endlich finanzielle Mittel beisteuern. Lukas sucht Schawaski auf, der gerade mit Simone eine Rede für den Kongress des Privatfernsehens vorbereitet. Schockiert muss Lukas feststellen, dass Schawaski ein Modell für ein verschärftes Leistungsschutzrecht für TV-Formate vorstellen will, das verhindern soll, dass Sendungstitel kostenfrei im Internet ausgeschrieben werden. Das passt ihm gar nicht ins Weltbild. Als er beginnt mit Schawaski zu diskutieren, ist die Geldfrage erst einmal vom Tisch.

Gerrit muss indessen zur Wüstenprüfung, eine Grube voller Skorpione wartet auf ihn. Vor laufender Kamera beschimpft Gerrit Produzentin Sandra für diesen Sadismus. Später pöbelt Gerrit im Camp gegen seine Mitspielerinnen in der Hoffnung von der Produktion aus dem Camp geworfen zu werden. Doch stattdessen steigen die Quoten unaufhaltsam und Gerrit wird zum Liebling der Zuschauer.

Simone begleitet Schawaski auf den TV-Kongress. Dort wird sein Vorschlag von der Produzentenriege laut beklatscht bis ein bärtiger Mann mit Hut fragt, wie das Geld aus den Schutzrechten denn verteilt werden solle, woraufhin Schawaski meint, dass dieses natürlich den Eigentümern der Sender zustehe, die schließlich das Kapital bereitstellen. Simone versucht Schawaski darauf hinzuweisen, dass es sich bei dem Mann um Lukas in Verkleidung handelt, ist aber bereits wieder ein wenig benebelt und sagt stattdessen den Namen Gerrit, woraufhin Schawaski sie mit offenem Mikro als Schnapsdrossel bezeichnet. Als dann noch ein Journalist einwirft, dass Schawaski doch noch gar kein Kapital eingesetzt habe, verlässt er wutschnaubend das Podium.

Eine Woche später kehrt Gerrit aus Australien zurück. Die Zuschauer feiern ihn als neuen Star am Medienkritik-Himmel.

Auch sieben Jahre später leider ein aktuelles Thema.

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