1×03 – Utopia

Stemford bittet McAllister, bodenständigere Geschichten zu schreiben, Geschichten, die die Menschen verstehen. Er ist mit dem Entschluss selbst unzufrieden, aber anders läuft das Geschäft nicht.

Wir schreiben das Jahr 1975. Die Menschen haben die gesamte Erde erforscht, kein Mysterium ist mehr offen geblieben. Bis auf einen kleinen weißen Fleck, der auf den Seekarten verblieben ist: das sagenumwobene Madagascar-Dreieck. Mehrere Versuche waren unternommen worden, dieses Gebiet zu kartographieren, doch nie kam ein Schiff von dort zurück.

Der Abenteurer Dennis Scofield will das Risiko eingehen. Seine Freunde halten ihn für verrückt, doch Dennis ist überzeugt, dass dies die letzte Möglichkeit ist, auf der Erde ein echtes Abenteuer zu erleben. Nach mehrtägiger Fahrt erreicht er mit seiner Söldner-Crew das Dreieck, da zieht ein Sturm auf und plötzlich läuft die „Sea Queen“ auf Grund: Dennis hat eine Insel entdeckt, mitten in der unbekannten See. Da einige Hütten auf einem Hügel zu sehen ist, bewaffnen sich die Ankömmlinge für den Fall, von Wilden angegriffen werden, doch überraschenderweise sind die Fremden, auf die sie treffen, freundlich und sprechen sogar ihre Sprache.
Dennis erfährt von Fred, dem Inselobersten, dass er in Utopia gelandet seien, der Welt der Zukunft, abseits von Krieg und Zerstörung. Die Crew lässt es sich gut gehen, dabei wird Dennis von einem im Schatten versteckten Mann gewarnt, er solle sich umsehen und verstehen. Nach einigen Tagen machen sie sich auf den Weg zur „Sea Queen“, doch die ist verschwunden. Fred erklärt ihnen, dass ihre Einzelteile in der Stadt verbaut wurden, weil es der Insel an Ressourcen fehlt. Dennis fragt aufgebracht, wie sie die Insel denn noch verlassen könnten und Fred antwortet ihnen, dass auch sie gebraucht würden.

Spoiler
Da nie eine Frau die Insel lebend betreten hat, muss Utopia seinen Bestand mit gestrandeten Seeleuten sichern.

Fun Fact: Mit dem „Madagascar-Dreieck“ spielt der fiktive Autor McAllister anno 1927 auf das legendäre „Bermudadreieck“ an. Dieser Begriff wurde aber erst 1952 erstmals geprägt.

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