2×02 – Spider

Bisher bei Deep Space Medical: Jonathan ist auf die Erde gereist zu einem 14-jährigen Mädchen, dass die gleiche DNS aufweist wie Jane Doe, die bewusstlos auf der Krankenstation liegt seit er sie aus einem steuerlosen Shuttle gerettet hat. Vor der Paeona springt ein kleines Schiff aus dem Hyperraum mit Echsenwesen an Bord, die ähnlich aussehen wie das Kind, das Amanda zur Welt brachte.

Race ist damit beschäftigt, den Hangar der DSM Paeona aufzuräumen. Beim Reinigen der Luftfilter stutzt er kurz, dann packt er ein kleines schwarzes Objekt vorsichtig in einen Plastikbeutel. Es ist eine Spinne. Plötzlich heulen Alarmsirenen los. Das Schiff wurde in den Verteidigungsmodus versetzt.

Das kleine Schiff vor dem Bug der Paeona hat eine Warnbotschaft abgesetzt. Entweder, das Kind werde freigegeben oder man würde einen Angriff auf das Schiff eröffnen. Kalinda Munnerson, Wissenschaftsoffizier auf der Brücke, kann zwar keine Waffen an Bord des Schiffes erkennen, die Architektur ist ihr allerdings auch völlig unbekannt. Zur Sicherheit fährt sie die Verteidigungsanlagen hoch, das Schiff befindet sich im Wartemodus. Kalinda funkt das Schiff an und sagt, dass man die Forderungen ignorieren werde. Der Captain des fremden Schiffes holt eines seiner Crewmitglieder vor den Schirm. Er erklärt, dass dieser Mann der eindeutige biologische Vater von Amandas Kind sei und somit das alleinige Recht auf dieses habe.

Der Shuttlehangar ist im Verteidigungsmodus gesperrt, deshalb schaut Race bei Freundin Mira vorbei. Er zeigt Mira die Spinne und fragt sie, ob sie das Exemplar identifizieren könne. Mira kann die Spezies nicht erkennen, will sich aber auf die Suche nach einer Antwort machen.

Kalinda berät via Subcom mit Grace, die gerade unterwegs zur Erde ist. Grace hat rechtliche Bedenken, das Kind den biologischen Eltern zu verweigern. Schlussendlich könne nur Amanda darüber entscheiden. Plötzlich tut sich etwas. Das kleine Schiff beschleunigt und kracht in die Außenhülle der Paeona. Eine Brücke schlägt hinunter in das beschädigte Deck. Kalinda schickt sofort den Sicherheitsdienst los, doch der kann sich den Außerirdischen nicht einmal nähern, da ein Virus in der Luft sie nach Sauerstoff ringend zu Boden streckt. Da der Zusammenstoß die Notfallverriegelung der medizinischen Station hat ausfallen lassen, erreichen die Invasoren diese schnell, wo sich ihnen nur noch Mira in den Weg stellt. Als ihr durch das Virus schwindlig wird, greift sie sich den Sauerstoffschlauch aus der Stationstechnik und dann eine in der Wand versteckte Waffe. Einer der Fremden richtet eine seltsame Apparatur auf Mira – dann spürt sie, wie ihr Blut zu kochen beginnt. Der angebliche biologische Vater des Echsenkindes schnappt sich dieses und drückt es mit leuchtenden Augen an seine Brust. Dann laufen die Fremden zurück zu ihrem Schiff.

Während sich die Sicherheitsleute erholen kämpft Prof. Cole um Miras Leben, die mit einem zweiten Virus infiziert wurde, das ihre Zellen mit chemischen Reaktionen zerstört. Als der verzweifelte Race an sie herantritt flüstert Mira ihm ins Ohr: „Jane“ und zeigt dabei auf den Beutel mit der Spinne. Dann stirbt Mira.

Die ungewöhnlichen Waffen der Angreifer sind natürlich dem Serienthema geschuldet. Statt mit Laserschwertern und Impulsgewehren greifen sie eben mit biologischen Waffen an. Das schärft außerdem das Profil, dass es sich bei den Außerirdischen um eine biotechnisch hochentwickelte Spezies handelt.

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