1×03 – Rescue

Zwei Shuttles verlassen den Hangar der DSM Paeona und tauchen in den finsteren Nebel ein, der sich so weit erstreckt wie das Auge reicht. Rauschend ziehen Asteroiden und Trümmerteile an den Fenstern neben Rettungsarzt James vorbei während Race das umgerüstete Racing Shuttle auf den blinkenden roten Punkt auf seinen Anzeigen zusteuert.

Tom und Mira bereiten sich im deutlich langsameren Medics Shuttle als durch den Nebel vor der Frontscheibe die Umrisse eines Frachters erkennbar werden. Ein langer Riss klafft in der Schiffshülle, Explosionen haben Hüllenplatten in den Raum gesprengt. Neben dem Racing Shuttle docken sie an und gehen an Bord. James gibt Tom via Com Bescheid, dass die Situation unter Kontrolle ist, die Crew hatte das Schiff bereits stabilisiert und sich in eine Sicherheitszone begeben. Gemeinsam organisieren sie die Evakuierung. Am Ende bleiben James und Tom mit Frachterkapitän Harris zurück, um die Shuttles nicht zu überfüllen.

Harris erzählt, wie er sich entschied, die kürzere Route zu wählen, um rechtzeitig sein Frachtgut bestehend aus seltenen Erzen abliefern zu können und die Gefahren der Region unterschätzte. Alarmsirenen ertönen auf der Brücke, blinkende Lichter, Harris versucht die Position des Frachters zu ändern, aber die Antriebe sind zerstört. Ein uraltes Schiff taucht aus dem Nebel auf, schlägt frontal auf den Frachter auf, in einem elektromagnetischen Blitzgewinner prallt das Schiff von den Frontschilden ab, als die Antriebssektion erneut gegen den Frachter schlägt, beim Kontakt mit den Schildern in einer gewaltigen Explosion zerrissen wird, die die vordere Hülle des Frachters aufreißt. Trümmerstücke durchschlagen die Brückenhülle.

Geistesgegenwärtig ergreift Tom ein Geländer während Kapitän Harris in einem gewaltigen Sog mit der Luft in den Weltraum gezogen wird. James zieht Tom durch die Eingangsschleuse der Brücke und schließt diese, sodass die Luft wieder atembar ist. Tom beginnt Blut zu husten, ein spitzes Metallteil steckt in seiner Brust. Der Chirurg begreift direkt, dass eine sofortige Operation seine einzige Chance ist und schickt James los, die verbliebene medizinische Ausrüstung zu holen. Von Medikamenten wachgehalten dirigiert er die Operation an seiner eigenen Lunge bis schließlich Race und Mira wieder eintreffen und sie zur Paeona zurückbringen.

An Bord der Paeona liegt Amanda mit verheulten Augen auf ihrem Bett, in der Hand ein Pad mit den Ergebnissen ihrer Untersuchung an sich selbst. Die Ergebnisse sind eindeutig: Amanda ist schwanger.

Rettungssanitäter im gefährlichen Action-Einsatz – würde auch ohne Weltraum und Raumschiffe funktionieren.

Um mal mit dem Sciencefiction-Quatsch aufzuräumen, der auch hier vorkommt: nein, da draußen sind keine Nebel, in denen Raumschiffe verschwinden können und da sind auch keine Asteroidenfelder, die so groß sind, dass ein Umfliegen die interstellare Reise spürbar verlängern würde. Aber so ein komplett leerer Weltraum ist im TV natürlich eher langweilig.

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