2×03 – Empfängnis

Der Zustand von Krämer verschlimmert sich weiter. Mittlerweile ist der Gefangene nicht mehr zur Nahrungsaufnahme fähig, murmelt nur noch wirres Zeug.

Paul stößt bei Recherchen auf einen ungewöhnlichen medizinischen Fall: eine Frau, Sandra, wurde im zweiten Schwangerschaftsmonat mit Wehen in die Klinik eingeliefert, aber das Kind scheint schon komplett ausgewachsen. Er vermutet, dass das Baby einer genetischen Manipulation unterzogen wurde, aber es ist ihm im Moment nicht möglich, mit Sandra zu sprechen. Und auch in ihrem Umfeld stößt er auf eine Wand des Schweigens.

Bei einer neuen Untersuchung der genetischen Signaturen entdeckt Dr. Loewe eine Gemeinsamkeit, die nicht von einer Genmanipulation herrührt, aber zu selten ist, um Zufall zu sein. Das betroffene Gen hängt mit dem Entscheidungszentrum im Gehirn zusammen und ist bei Krämer hoch aktiviert. Damit wird klar, nach welchen Kriterien die Opfer ausgewählt wurden: Sie mussten das Gen in sich tragen, das Zugriff auf ihr Entscheidungszentrum erlaubt.

Nina gelingt es, mit einer Freundin von Sandra zu sprechen. Diese erzählt ihr, dass sich Sandras Freund von ihr getrennt hat, nachdem sie fremd gegangen war, denn zum Zeitpunkt der Zeugung war er auf Geschäftsreise.

Die Geburt verläuft ohne Komplikationen. Paul und Nina entscheiden, dass sie das Baby bewachen müssen, weil sie fürchten, dass es entführt werden könne. Doch ein Gentest zeigt, dass es sich um ein ganz normales Kind handelt. Plötzlich verstehen sie, dass es die ganze Zeit um die Mutter und nicht um das Kind ging, doch es ist zu spät: Sandra ist spurlos verschwunden.

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