1×02 – 48 Stunden

Ein Banker wird in seiner eigenen Villa ermordet. Der Mord geschah in einem toten Winkel, aber alle Ein- und Ausgänge des Geländes werden von Kameras überwacht, niemand hat das Grundstück in den letzten 48 Stunden betreten oder verlassen. Da der Banker hohe Summen für den Wahlkampf des ermordeten Politikers Mahler gespendet hatte, werden Nina und Paul herbeigerufen, die am nächsten Tag das Gelände noch einmal untersuchen. Paul entdeckt beim Abgleich mit den Tatortfotos, dass die Wasserpfützen vor dem Pool über Nacht großer geworden sind und stellt fest, dass das Wasseraustauschgitter im Pool lose ist. An einer scharfen Kante findet er Gewebsspuren, die er ins Labor schickt. Dr. Loewe entdeckt die gleiche Signatur wie im Mahler-Fall und Nina vermutet, dass der Täter solange im Wassertank verbracht haben muss bis die Kameras seine Ankunft überspielt haben und sogar noch während der Ermittlungen dort gewesen sein muss – bis die Polizei die Bänder aus den Kameras nahm und diese abschaltete. Sie entdeckt Zeitungsberichte über einen Mann, der quasi über Nacht zum Schwimmchampion der Stadt avancierte, da er beliebige Strecken mit nur einem Atemzug durchschwomm. Sie suchen ihn auf, doch der Mann ist verwirrt. Dann rennt er plötzlich davon und schwingt sich in sein Auto. Sie verfolgen ihn bis zu einem See, in dem er mitsamt Auto eintaucht. Polizeitaucher suchen ihn vergeblich, das Gebiet wird Tag und Nacht beobachtet. Nach drei Tagen taucht er schließlich an der Oberfläche auf. Ertrunken – vor etwa dreißig Minuten.

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