Aktuellste Episode

2×01 – Hyperjuiz

Bisher bei Lurid Green: Im mittleren Westen der USA schlägt ein Asteroid ein, Unmengen an giftgrünem Schleim beginnen herauszuquellen, der alles zerstört, was ihm im Weg steht. Ex-Air-Force-Pilot Hank flieht mit Tochter Linda, begegnet unterwegs der Agrarbiologin Maggie Carlson und erkennt schließlich die Ursache des Phänomens: Der Asteroid ist ein Portal, in das die Menschheit der Zukunft ihren Müll wirft. Eine Substanz namens Absorzit extrahiert alles Toxische und verwandelt es in den Schleim. Sie können die Müllanlage der Zukunft zerstören, doch bei der Rückkehr stirbt Hank im Schleim.

Neun Jahre später: Linda lädt im Maisfeld die Pump Gun durch und schießt einem auf sie zusprintenden riesigen Waschbären das Gesicht weg. Das Tier überschlägt sich, holt mit seinem grün leuchtenden Tentakelschwanz aus, als es von einem Feuerstrahl gegrillt wird. Linda gibt ihrer 8-jährigen Tochter Kitty die Ghetto-Faust. Auf dem Weg zurück zum Truck steckt Kitty mit dem Flammenwerfer noch eine Vogelscheuche in Brand. Durch einen meterhohen Elektrozaun geht es zurück zur Farm.

Nach dem Abendessen klopft es an der Tür. Erst genervt von der abendlichen Störung empfängt Linda freudig Chet, den früheren Air-Force-Kumpanen ihres Vaters Hank. Chet erzählt ihr, dass interessante Neuigkeiten habe, aber Linda küsst ihn, fragt ihn, wann er wohl das letzte Mal mit seiner Frau gevögelt habe, woraufhin er ihr das Top auszieht und sie auf die Küchentisch wirft, wo die beiden Sex haben. Erschöpft neben ihr vor der Spüle sitzend berichtet Chet, dass Maggie – Hanks frühere Bekanntschaft – wieder aufgetaucht sei. Zwei Jahre, nachdem sie sich Absorzit, die gefährliche Substanz aus der Zukunft, in der Hank umgekommen ist, patentiert hat, dessen Formel sie offenbar in der Zukunft gestohlen hat, hat Maggie das US-Militär zu einer Tech Preview geladen. Ein großer Auftrag für das Militär soll eingefädelt werden und Chet fürchtet, dass Absorzit als Waffe eingesetzt werden soll. Linda hört sich das gar nicht weiter an, geht zum Waffenschrank und schultert zwei Gewehre.

Kitty sitzt draußen am Elektrozaun, vor sich einen Korb mit Kakerlaken, die sie an unterschiedlichen Stellen des Zauns grillt und dann wegwirft, als Linda zu ihr kommt: „Los Kitty, wirf das Spielzeug weg und ab in den Wagen! Wir gehen was Größeres grillen!“ Chet kann sich gerade noch durch die Beifahrertür schwingen, nachdem er noch eine große Kiste auf die Ladefläche des Pickups gewuchtet hat, dann tritt Linda schon das Gaspedal durch und es geht los Richtung Kansas City. Direkt als sie den Elektrozaun druchqueren, springen mutierte Gazellen und Berglöwen aus giftgrünen Tümpeln, die Kitty aus dem Autofenster heraus mit der Schrotflinte erledigt.

Unübersehbar finden sie in Kansas City das Headquarter von „Carlson Biotech“, 30 Stockwerke hoch, zehn davon mit einem Logo in Neongrün versehen, das den Nachthimmel in ein ungesundes Licht taucht. Da sie am Haupteingang von der Straße abgedrängt und von einem Dutzend in Schwarz gekleideter Agenten mit Waffen bedroht werden, beschließen sie, es auf der Rückseite des Gebäudes zu versuchen. Dort bewachen zwar zähnefletschende Hunde die Günflächen, aber Linda lässt trotzdem Kitty nur mit ihrem Rucksack bewaffnet den Vortritt. Den fragenden Blick von Chet kontert sie mit einem Griff in seinen Schritt und einem fordernden Blick, ihr ins Auto zu folgen, was er auch tut. Als sie ihren Quickie beendet haben, folgen sie Kitty, die nun alleine auf dem Rasen steht, von Hunden weit und breit keine Spur.

Ohne Widerstand gelangen sie um das Gebäude herum. Chet versucht noch, den Überwachungskameras auszuweichen, aber Linda gibt sich nicht einmal Mühe, Kitty schlägt mit einem Ast unterwegs sogar eine von der Wand. So gelangen sie in die Eingangshalle, wo sie dem Pförtner des Gebäudes begegnen, den Linda direkt mit vorgehaltener Waffe ausfragt. Sie erfahren, dass Maggie am nächsten Tag im obersten Stock um 16 Uhr mehrere Generäle des Militärs empfangen wird, um ihnen eine neue Waffe namens „Hyperjuiz“ vorzustellen – irgendendein blaues Zeug. Mehr weiß der Pförtner darüber auch nicht, worauf Linda ihn erschießt. Gerade als Chet und Linda sich wundern, dass es sich offenbar nicht um das grüne Absorzit handelt, erfüllt plötzlich ein blaues Leuchten das Gebäude und elektrisches Knistern steht für einen Moment in der Luft.

Gewalt gegen Tiere ist ein echt schwieriges Thema muss ich feststellen. Vielleicht liegts nur an mir, aber während ich wenig Probleme damit habe über Brutalität zwischen Menschen zu schreiben, hab ich mich hier beim Schreiben selbst entschärft. Sollte Kitty – daher auch der Name – doch ursprünglich Katzen quälen und auch die Beseitigung der Hunde geht nun off-screen vonstatten. Ich denke, ihre sadistische Ader wird trotzdem sehr deutlich herausgestellt. Ebenso wie Lindas mangelnde Impulskontrolle und damit erfüllt der Pilot der Staffel genau, was er soll.

Ergänzung: Episode und Kommentar entstanden vor der Eskalation in der Ukraine. Danach hatte ich auch zu Brutalität gegen Menschen erstmal keine Lust mehr und auch Lurid Blue steckte eine Weile fest, denn das lebt nun mal auch von sowas.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden:
<a href="" title=""> <b> <cite> <code> <em> <i> <s> <u>